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Hofreiter kritisiert Untersagung der Bahnfusion Siemens/Alstom

Archivmeldung vom 06.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Anton Hofreiter Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, on Flickr CC BY-SA 2.0
Anton Hofreiter Bild: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, on Flickr CC BY-SA 2.0

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Untersagung der Fusion der Bahnsparten von Siemens und Alstom als problematisch kritisiert und als Konsequenz eine Änderung der EU-Wettbewerbsregeln gefordert. "Für die Zukunft des europäischen Zugverkehrs und mehr Klimaschutz im Verkehrssektor ist das eine problematische Entscheidung, die mir Bauschmerzen bereitet", sagte Hofreiter der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Um Hochgeschwindigkeitszüge zu produzieren, braucht es aufgrund der enormen Investitionskosten einfach eine gewisse Größe", sagte der Grünen-Politiker. Im Bahnsektor herrsche global ein höchst unfairer Wettbewerb mit Staaten wie China, die Unternehmen mit Regierungsgeld so hochfütterten, dass die Chinesen mit Dumpingpreisen die Konkurrenz im Ausland platt machen könnten. "Wir werden nicht darum herum kommen, uns über neue europäischen Wettbewerbsregeln Gedanken zu machen, damit der klimafreundliche Umbau unserer Wirtschaft nicht wegen unfaire Wirtschaftspraktiken unter die Räder kommt", sagte Hofreiter.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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