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SPD-Politikerin Geywitz gibt wenig auf materiellen Besitz

Archivmeldung vom 25.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Obdachloser in der Innenstadt: Jugendliche landen oft in der Gosse weil ihnen die Hartz-IV Leistungen vollständig versagt werden (Symbolbild)
Obdachloser in der Innenstadt: Jugendliche landen oft in der Gosse weil ihnen die Hartz-IV Leistungen vollständig versagt werden (Symbolbild)

Foto: Hendrike
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die SPD-Politikerin Klara Geywitz, die sich derzeit gemeinsam mit Vizekanzler Olaf Scholz um den Parteivorsitz bewirbt, legt keinen Wert auf Besitz. "Mich macht Besitz unfrei", sagte Geywitz der Wochenzeitung "Die Zeit". Die meisten Menschen fühlten sich sicher, wenn sie viel besäßen. "Am freiesten fühle ich mich, wenn ich wenig besitze", so Geywitz.

Ihr wertvollstes Eigentum sei ihre Acht-Kilo-Waschmaschine. "Besitz nicht wichtig zu nehmen gibt mir ein großes Gefühl innerer Unabhängigkeit", sagte sie. Geywitz ist gebürtige Potsdamerin, beim Mauerfall war sie 13 Jahre alt. Wenn sie früher, in der unmittelbaren Nachwendezeit Besuch aus dem Westen mit nach Hause brachte, habe ihr Vater stets erzählt, wie er beim Bau der Berliner Mauer geholfen habe. "Und dann hat er sich diebisch gefreut, weil der Besuch nicht wusste, wie er da gucken soll", so Geywitz. Als ganz junger Mann sei ihr Vater bei der damals kasernierten Volkspolizei gewesen. "Die musste beim Bau der Mauer mit anpacken", so Geywitz. "Mein Vater lag aber die meiste Zeit bei Kleinmachnow irgendwo in den Büschen und hat die anderen nicht weiter gestört."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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