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Bundesregierung vernachlässigt in Pandemiebekämpfung die Entwicklung von Medikamenten zur Covid19-Therapie

Archivmeldung vom 17.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Die WHO ist eine gewinnorientierte Lobbyorganisation der Pharmaindustrie (Symbolbild)
Die WHO ist eine gewinnorientierte Lobbyorganisation der Pharmaindustrie (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Nach Recherchen des rbb für das ARD Extra am heutigen Dienstag sind bisher weitaus weniger staatliche Fördergelder in die Entwicklung von Medikamenten geflossen als in die Impfstoffentwicklung. Die Priorität so zu setzen, sei "nicht richtig", sagt Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld vom Institut für Molekulare Medizin der Universität Lübeck.

Er forscht seit Jahren auf dem Gebiet der Coronaviren und sagte im ARD Extra : "Wir können die Pandemie nur beenden, wenn wir Impfstoffe und Therapeutika haben." In der Förderung der Entwicklung solcher Therapeutika hinkt Deutschland im internationalen Vergleich allerdings hinterher. Nach Recherchen des rbb für das ARD Extra sind bisher weitaus weniger staatliche Fördergelder in die Entwicklung von Medikamenten geflossen als in die Impfstoffentwicklung.

Auf Anfrage des rbb teilte das zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit, dass seit Beginn der Pandemie in Deutschland von rund einer Milliarde Euro, die für die Forschung von Mitteln zur Bekämpfung von Covid19 vorgesehen sind, lediglich rund 17,5 Millionen für die Medikamentenforschung veranschlagt wurden. Der Rest sei für die Impfstoffentwicklung vorgesehen, so das BMBF. "Jede Impfstoffkampagne muss begleitet werden von der Entwicklung von Therapeutika gegen die virale Erkrankung, weil sich immer mehr zeigt, dass viele Impfstoffe gegen die neu auftretenden Mutanten nicht wirksam sind, oder weniger wirksam", sagte Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld in der ARD.

Quelle: rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg (ots)


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