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Deutschlandtrend: Union bei Sonntagsfrage mit höchstem Wert seit mehr als vier Jahren

Archivmeldung vom 05.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: BirgitH / pixelio.de
Bild: BirgitH / pixelio.de

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-Deutschlandtrends kann die Union im Vergleich zum Vormonat um zwei Punkte zulegen und erreicht 39 Prozent. Dies ist ihr höchster Wert in der Umfrage seit März 2008. Die SPD legt um einen Punkt zu und kommt auf 31 Prozent. Die Grünen verlieren zwei Punkte und erreichen elf Prozent. Die FDP bleibt unverändert bei vier Prozent. Die Linke legt um einen Punkt zu auf sieben Prozent. Die Piraten verlieren gegenüber dem Vormonat zwei Punkte und kommen nur noch auf vier Prozent.

Für die Sonntagsfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.501 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

Ampelkoalition: Steinbrück äußert sich zurückhaltend

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Ampelkoalition mit Grünen und FDP geäußert. "Das ist nicht meine Planung", sagte er der "Welt". "In der FDP wirken verschiedene Kräfte. Ein Teil will ihre Partei aus der Gefangenschaft mit der CDU/CSU wieder herausführen und an eine sozialliberale Ära anknüpfen." Steinbrück wisse aber nicht, wie mächtig dieser Teil der Freidemokraten gerade sei. So lange die FDP "einseitig eine Marktorthodoxie und Steuersenkungen verfolgt, gibt es keine Schnittmengen", betonte Steinbrück. Man müsse abwarten, ob die FDP-Politiker Christian Lindner und Wolfgang Kubicki die Liberalen wieder öffnen könnten.

Steinbrück nannte Lindner in dem Gespräch mit der Zeitung einen sehr intelligenten Mann, dessen Handynummer er auch besitze. "Aber noch repräsentiert er nicht die Mehrheit in der FDP." Steinbrück betonte: "Ich konzentriere mich darauf, eine rot-grüne Mehrheit zu erreichen."

Persönlich habe er ein "vernünftiges Verhältnis zu vielen Grünen". Das Bild vom "Grünenfresser" sei konstruiert. "Die Grünen bieten sich als politischer Partner an, weil die inhaltlichen Schnittmengen zwischen uns und ihnen am größten sind." Im Übrigen seien Koalitionen keine Liebesheiraten, sondern Zweckbündnisse auf Zeit.

Rösler lehnt Ampelkoalition 2013 kategorisch ab

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler schließt eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen nach der Bundestagswahl 2013 kategorisch aus. "So wie die SPD inhaltlich in die Bundestagswahl geht, ist eine Ampel nicht machbar", erklärte der FDP-Chef im Gespräch mit der "Bild-Zeitung". Den Sozialdemokraten warf Rösler mit der Nominierung Peer Steinbrücks zum Spitzenkandidaten ein "Täuschungsmanöver" vor. "Steinbrück ist zwar ein respektabler Kandidat, er soll aber eine falsche Politik schmackhaft machen." Die FDP werde mit den Themen stabiles Geld, keine neuen Schulden und Wachstumsförderung in den Wahlkampf ziehen. "Genau da versagt die SPD", sagte Rösler der Zeitung.

Der FDP-Chef ging zugleich auf Konfrontationskurs zu seinen Parteifreunden Dirk Niebel und Wolfgang Kubicki, die jüngst ein Ampelbündnis ins Gespräch gebracht hatten. "Die SPD fordert Steuererhöhungen und redet von Umverteilung. Angesichts der inhaltlichen Unterschiede gibt es bei uns niemanden, der die Ampelkoalition ernsthaft erwägt", erklärte Rösler. Der FDP-Chef betonte zudem, dass er das Bündnis mit der Union über 2013 hinaus fortsetzen wolle.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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