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SPD fordert Klarheit über Mehrkosten für Berliner Flughafen

Archivmeldung vom 10.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Karte des Flughafens Berlin Brandenburg inkl. zukünftiger Ausbauten laut Planfeststellungsbeschluss. Bild: CellarDoor85 / wikipedia.org
Karte des Flughafens Berlin Brandenburg inkl. zukünftiger Ausbauten laut Planfeststellungsbeschluss. Bild: CellarDoor85 / wikipedia.org

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, hat den Betreiber des neuen Hauptstadtflughafens aufgefordert, für Klarheit über etwaige Mehrkosten zu sorgen. "Bisher war das Management nicht in der Lage, alle Zahlen auf den Tisch zu legen.

Das zentrale Risiko für die Mehrkosten liegt in dem geplanten Eröffnungstermin, der nun endlich realistisch festgelegt werden muss", sagte Schneider am Freitag "Handelsblatt-Online". Wenn die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft ihre Hausaufgaben erledigt habe, müssten sich die Gesellschafter zu den neuen Gesamtkosten verhalten. "Ich erwarte dann umgehend einen Bericht der Bundesregierung an den Haushaltsausschuss", so der Politiker.

Der CDU-Finanzexperte Frank Steffel warnte unterdessen vor vorschnellen Einschätzungen über die Dimension der Kosten und der Folgen für das Projekt. "Eine Insolvenz der Flughafengesellschaft ist totaler Schwachsinn und unverantwortliches Gerede", sagte der Berliner Bundestagsabgeordnete. "Natürlich werden alle drei Gesellschafter (die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund), wenn dies notwendig wird, die erforderlichen Mittel bereitstellen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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