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Altmaier warnt vor Debatte über Belastungsgrenzen

Archivmeldung vom 29.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Peter Altmaier Bild: German Embassy London, on Flickr CC BY-SA 2.0
Peter Altmaier Bild: German Embassy London, on Flickr CC BY-SA 2.0

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat vor weiteren Debatten über eine Belastungsgrenze bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturms gewarnt. Altmaier sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch): "Ich halte nichts von theoretischen Diskussionen. Im Augenblick geht es um praktische Entscheidungen."

Die Bewältigung der Flüchtlings- und Asylsituation sei eine Aufgabe, "die uns noch einige Zeit beschäftigen wird", so der Kanzleramtsminister. Deshalb gehe es "weniger darum, wer sich ändert. Es kommt darauf an, dass wir den Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, unser Land kennen zu lernen." Selbstverständlich müssten sie im Gegenzug nicht nur die Sprache lernen, sondern auch die Gesetze einhalten und die Kultur des Landes beachten. Altmaier betonte weiter: "Ich bin überzeugt, dass die Identität unseres Landes durch diese Aufgabe stärker wird."

Vor dem Hintergrund wachsender Auseinandersetzungen in Flüchtlingsheimen sagte Altmaier: "Wir müssen die Flüchtlinge selbst stärker in die Pflicht nehmen." Der Aufenthalt in großen Erstaufnahmeinrichtungen sei für alle Beteiligten mit Unannehmlichkeiten verbunden. "Trotzdem ist dies notwendig. Genauso notwendig ist es, dass die Gesetze von allen beachtet werden."

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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