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EKD-Präses erinnert an die Bedeutung der Demokratiebewegung für ganz Europa

Archivmeldung vom 09.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Anna-Nicole Heinrich (2021)
Anna-Nicole Heinrich (2021)

Bild: Eigenes Werk /SB

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, erinnert ein Jahr nach Beginn der großen Protestmärsche in Belarus an die Bedeutung der Demokratiebewegung für ganz Europa.

"Wie in Belarus alle Generationen gemeinsam für Freiheit, Frieden, Menschenrechte und Demokratie kämpften, hat mich zutiefst beeindruckt. Sie haben dafür ihre Gesundheit, ihr Leben, ihre Freiheit riskiert. Ihr mutiger Protest erinnert uns alle, wie kostbar und wie wenig selbstverständlich ein Leben in Freiheit und Würde auch in Europa immer noch ist."

Wo die Menschenrechte in Frage gestellt oder verletzt werden, sei es auch Aufgabe der Kirche, diese zu verteidigen, begründet die Präses das Engagement der EKD. Und ergänzt: "Belarus ist uns aber auch geografisch ganz nah: Das Land liegt mitten in Europa, grenzt an die Europäische Union. Die Menschen in Belarus sind unsere Nachbar:innen."

Nach den gefälschten Präsidentschaftswahlen am 9. August 2020 demonstrierten Hunderttausende Menschen in Belarus für Demokratie und Menschenrechte. Das Regime von Machthaber Lukaschenko reagierte mit äußerster Brutalität. Mehr als 40.000 Menschen wurden zu Arreststrafen verurteilt. Von den über 600 politischen Gefangenen sind viele zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Dutzende zivilgesellschaftliche Organisationen wurden zerschlagen und verboten; darunter auch das belarussische Menschenrechtszentrum "Vjasna". Tausende Menschen sind bereits aus Angst vor politischer Verfolgung geflohen oder versuchen noch, aus Belarus zu fliehen.

Präses Heinrich: "Gerade jetzt, wo die Situation in Belarus von Tag zu Tag schlimmer wird, brauchen die Betroffenen konkrete Unterstützung. Wir dürfen die Gefangenen nicht vergessen und müssen diejenigen unterstützen, die medizinische Hilfe für Folteropfer organisieren oder sich um Menschen im Exil kümmern. Auch öffentliche Solidarität ist ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit!"

Auf der EKD-Aktionswebseite https://100xsolidaritaet.de/ haben daher seit heute alle Unterstützerinnen und Unterstützer die Möglichkeit, gemeinsam mit vielen Prominenten auch selbst mit Foto und Statement "Gesicht zu zeigen". Weiterhin besteht die Möglichkeit, unkompliziert Briefe an die politischen Gefangenen und nach Belarus zu schicken.

Quelle: EKD - Evangelische Kirche in Deutschland (ots)


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