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NRW-Sozialminister Laumann: Job-Center sollen Höhe der Hartz-IV-Sätze bestimmen

Archivmeldung vom 03.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Karl-Josef Laumann Bild: Karl-Josef Laumann
Karl-Josef Laumann Bild: Karl-Josef Laumann

In der Debatte um die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder hat NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) mehr Einfluss für die Fallmanager in den Job-Centern gefordert.

"Wir benötigen flexible Sätze für Kinder aus Hartz-IV-Familien." Es müsse individuell entschieden werden, ob die Eltern dafür geeignet seien, "dass wir ihnen für die Bildung ihrer Kinder eine Geldleistung geben, oder ob wir ihnen Sachleistungen wie Nachhilfe und Musikschule anbieten", sagte Laumann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Fallmanager in den Job-Centern werden ohnehin an Bedeutung gewinnen: Künftig soll ein Fallmanager für 150 Personen zuständig sein. Bei unter 25-Jährigen ist sogar ein Schlüssel von 1:75 vorgesehen. Vor diesem Hintergrund hält Laumann es für praktikabel, dass die Fallmanager auch individuell entscheiden. "Wenn ein Fallmanager nur noch 150 Leute im Auge haben muss, dann erwarte ich, dass er nicht nur die Akten, sondern auch die Einzelfälle kennt."

Quelle: Rheinische Post

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