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Schauspieler Alexander Fehling schwindelt, wenn es um seinen Beruf geht

Archivmeldung vom 03.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Fehling auf der Berlinale 2011
Alexander Fehling auf der Berlinale 2011

Foto: Logan
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Alexander Fehling, 34, gibt sich bei Leuten, die ihn nicht erkennen, gern mal als Tierarzt-Assistent aus. "Schauspieler werden zu wollen war mir ganz lange ganz peinlich, weil die Leute das abtun", sagt Fehling in der neuen Ausgabe des Magazins BRIGITTE. Manchmal weiche er deswegen noch heute bei der Frage nach seinem Beruf aus. Erst unlängst habe er beim Smalltalk zwei ihm unbekannten Männern erzählt, er arbeite beim Tierarzt.

Fehling, dessen Film "Im Labyrinth des Schweigens" für den Auslands-Oscar nominiert ist, spielt im ARD-Film "Der Fall Barschel" (am 6. 2.) einen Journalisten, der versucht, den Tod des Kieler Ministerpräsidenten aufzudecken. Er habe den Namen googeln müssen, um herauszufinden, wer Barschel war, so Fehling. "Dann poppte dieses Bild auf, der Tote in der Badewanne, das kannte ich natürlich." Er habe sich dann in die verschiedenen Mord- und Suizid-Theorien eingearbeitet. "Mal fand ich die eine, mal die andere Version stimmig", so Fehling, "jede Theorie ist in sich nachvollziehbar. Irgendwann habe ich aufgehört zu überlegen, was die Wahrheit ist."

Im letzten Jahr hat Fehling, der bekannt ist für seine intensive Auseinandersetzung mit seinen Rollen, in der fünften, in Berlin gedrehten "Homeland"-Staffel den Freund von CIA-Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) gespielt. Die Arbeitsweise der Amerikaner war für ihn eine Umstellung, denn bei US-Serien kennen Schauspieler nur die gerade zu drehende Episode, nicht die Entwicklung einer Figur. "Ich habe denen gesagt, dass ich, bevor ich zusage, mit dem Showrunner sprechen möchte, nicht, weil ich mich wichtig nehme, sondern aus Respekt vor der Serie", so Fehling. Er habe dann gar nicht viel mehr über seine Figur rausbekommen, "aber ich hatte hinterher ein besseres Gefühl für die Produktion und die Leute, mit denen ich gearbeitet habe."

Quelle: Gruner+Jahr, BRIGITTE (ots)

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