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Haltungsjournalismus: ZDF-Journalistin erhielt Zusatzhonorar für Habeck-Interview

Archivmeldung vom 05.06.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Moderatorin Anne Gellinek (links), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Mitte) und Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck (rechts) diskutieren zum Thema "Sozial-ökologische Transformation", Berlin, 29. August 2022. Bild: www.globallookpress.com / Britta Pedersen
Moderatorin Anne Gellinek (links), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Mitte) und Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck (rechts) diskutieren zum Thema "Sozial-ökologische Transformation", Berlin, 29. August 2022. Bild: www.globallookpress.com / Britta Pedersen

Wieder einmal zeigt sich, wie eng die GEZ-Medien mit deutschen Spitzenpolitikern verflochten sind. So hat die ZDF Vizechefredakteurin Anne Gellinek für ein Wohlfühlinterview mit dem Wirtschaftsminister Robert Habeck 650 Euro Extrasalär erhalten – das ZDF bestritt dies zunächst. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Laut dem Portal Pleiteticker.de hat die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin Anne Gellinek für ein äußerst wohlwollendes Interview mit Robert Habeck im August 2022 ein Honorar von der Bundesregierung erhalten. Das zeigt eine neue Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Zunächst hatte das ZDF die Zahlung nicht bestätigt.

Bereits im Frühjahr wurde eine Liste mit bekannten Journalisten der GEZ-Medien veröffentlicht, die wie Judith Rakers oder Eckart von Hirschhausen Zahlungen erhielten. In einer neuen Liste zeigt sich, dass Gellinek am 29. August 2022 eine Veranstaltung mit dem Titel "Wie gelingt das klimagerechte Europa" moderierte, in der sie den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/ Die Grünen) interviewte. Nun stellte sich heraus, dass die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin ein Salär von rund 650 Euro für das einstündige Interview erhalten hat. Dabei wird sie durch die Zwangsgebühren der GEZ bereits mit einem sechsstelligen Jahresgehalt fürstlich entlohnt.

Den Rahmen der Veranstaltung bildete ein Gespräch mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und dem Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Kritische Fragen zum Thema "Gasumlage" oder wie der Bürger die finanziellen Belastungen der grünen Klimaagenda bewältigen soll, gab es allerdings nicht. Stattdessen wurde viel gelacht und insbesondere Habeck wurden von seitens der Moderatorin reichlich Sympathiebekundungen entgegengebracht. Ob die Honorarzahlung Konsequenzen haben wird, bleibt abzuwarten."

Quelle: RT DE

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