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Dramatiker André Müller sen. gestorben

Archivmeldung vom 22.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Gestorben, Grab (Symbolbild)
Gestorben, Grab (Symbolbild)

Bild: Peter Reinäcker / pixelio.de

André Müller sen. ist tot. Der Verfasser von Komödien ("Das letzte Paradies", 1973), Romanen ("Am Rubikon", 1987; "Anne Willing, oder: Die Wende vor der Wende", 2007) und Essays verstarb am Donnerstag im Alter von 95 Jahren in seiner Heimatstadt Köln, wie jW aus dem engsten Kreis seiner Familie erfuhr.

Müller sen. (eigentlich Willi Fetz), den eine jahrzehntelange enge Freundschaft mit dem Dichter Peter Hacks (1928-2003) verband, machte sich auch als Verfasser textnaher Interpretationen der Werke Shakespeares einen Namen. Von 1973 bis 2006 Dozent an der Otto-Falckenberg-Schule in München, brachte er Schauspielern die Dramen dieses Klassikers nahe.

Als Mitgründer des Arbeitskreises Bertolt Brecht, dessen zeitweiliger Vorsitzender er war, machte er sich in den fünfziger Jahren für den marxistischen Dichter stark, über den in der Bundesrepublik jener Jahre eine Art Boykott verhängt worden war. Seine unter dem Titel "Geschichten vom Herrn B." veröffentlichten Brecht-Anekdoten erschienen in vielen Auflagen, zuletzt im Eulenspiegel-Verlag.

Quelle: junge Welt (ots)

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