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Jamie Foxx: "Vergessen Sie die Strumpfhosen"

Archivmeldung vom 08.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jamie Foxx (2013), Archivbild
Jamie Foxx (2013), Archivbild

Foto: Georges Biard
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Jamie Foxx ist nicht nur ein begnadeter Schauspieler, sondern auch ein talentierter Musiker - eine Doppelrolle, die nur selten so perfekt passt wie bei Foxx. Im Interview mit dem Lufthansa Magazin berichtet der 51-Jährige von seinem neuen Kinofilm "Robin Hood", in dem er Little John spielt, den klugen Begleiter des Titelhelden.

Foxx: "Die Story spielt zwar in der Vergangenheit, aber sie ist doch realistisch, mit einem direkten Bezug zur Gegenwart. Ich spiele einen Mann aus Arabien, der dort gegen die Engländer auf ihren Kreuzzügen kämpfte und später, traumatisiert von Kriegserlebnissen, in die Heimat seiner Feinde kommt. Man müsste die vergangenen Jahre weit hinter dem Mond gelebt haben, um nicht zu erkennen, wie aktuell diese Geschichte ist."

"Zudem erzählt sie von Machtmissbrauch und von der Hoffnung auf Veränderung, die Robin Hood repräsentiert. Auf der einen Seite stehen Menschen, die aus Gier handeln, auf der anderen jene, die sich dagegen wehren. Für mich klingt das nicht wie ein alter Mythos."

Foxx beschreibt den Film als einen modernen, coolen Actionfilm für ein junges Publikum. "Das konnte man schon auf Instagram sehen. Wann immer das Team dort vorab Bilder aus dem Film postete, gab es eine echte Flut von Likes. Meine Freunde haben immer gelacht, wenn ich von meiner Rolle erzählt habe. Sie dachten, ich laufe beim Dreh ständig in Strumpfhosen herum. Glauben Sie mir: Strumpfhosen sind das Letzte, woran man in dem Film denkt."

Natürlich geht es im Interview auch um Musik. Foxx, der 2005 für seine Rolle als "Ray" Charles einen Oscar erhielt, erzählt von seiner Bewunderung für die Musiklegende Quincy Jones: "Er ist ein Freund und einer meiner Mentoren - und ich fühle mich reich beschenkt. Mit ihm zusammenzusitzen und stundenlang über die Arbeit mit Frank Sinatra, Barbra Streisand oder Michael Jackson zu sprechen, gehört zu den besten Erfahrungen meines Lebens. Ich hatte ungeheuer viel Glück, was die Wahl meiner Ratgeber angeht, auch Denzel Washington gehört dazu. Wenn er abends bei mir am Esstisch sitzt, drängt sich mein halber Freundeskreis um ihn, weil jeder von seiner Lebensweisheit profitieren möchte."

Quelle: TERRITORY (ots)

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