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Reinhard Mey: Ukraine-Krieg ruft eigene Kriegserinnerungen wach Liedermacher fühlt sich an Luftkrieg im zerbombten Berlin erinnert

Archivmeldung vom 12.06.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Reinhard Mey (2014), Archivbild
Reinhard Mey (2014), Archivbild

Von Sven-Sebastian Sajak - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38526670

Reinhard Mey fühlt sich durch den Krieg in der Ukraine an eigene Kindheitserlebnisse im Zweiten Weltkrieg erinnert. "So elementare Erlebnisse wie Bombeneinschläge, Hunger, Kälte, das Spüren der Verzweiflung und die Ohnmacht derer, die uns schützen und trösten sollten, brennen sich tief in die Seele ein, noch bevor unser Erinnerungsvermögen ausgeprägt ist", sagte der 1943 geborene Liedermacher im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Zu aktuellen Medienbildern aus der Ukraine sagte Mey: "Ich sehe die Bilder, die Zeitungen und Fernsehen in mein Haus tragen, und diese Erinnerungen leben wieder auf, und ich brauche nicht viel Fantasie, um mich in die Not der Menschen hineinzuversetzen. Die Bilder zerreißen mir das Herz". Der Liedermacher erlebte den Krieg in seiner Heimatstadt Berlin. "Ich sehe die Ruinen, die ausgebrannte Stadt, durch die meine Mutter mit mir hastete, die Treppe hinunter in den Luftschutzkeller", schilderte er im Interview seine Kriegserinnerungen.

Im Hinblick auf aktuelle Debatten warnte der Liedermacher zugleich davor, die Gefahren des Klimawandels zu unterschätzen. "Wir wissen heute so viel über den Klimawandel und die Gefahren, wir erleben Starkregen, Sturzfluten, Überschwemmungen, brechende Dämme, und zugleich immer neue Hitzerekorde, Dürre und unbeherrschbare Brände, aber anstatt etwas zu ändern, erstarren wir und tun nichts und hoffen, dass die Folgen am Ende doch nicht so schlimm werden - doch, sie werden!", so Reinhard Mey abschließend.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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