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TK fürchtet Zugriff ausländischer Konzerne auf Gesundheitsdaten

Archivmeldung vom 20.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Techniker Krankenkasse (TK) fordert mehr Tempo bei der Einführung der digitalen Patientenakten. "Es ist wichtig, dass Deutschland nun endlich handelt. Sonst übernehmen die Tech-Giganten dieser Welt das Kommando", sagte der Vorstandschef der TK, Jens Baas, dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Unternehmen wie Google oder Amazon könnten riesige Gesundheitsdatenbanken erstellen und darauf aufbauend digitale Angebote entwickeln, die den Markt dominieren. "Dann gestaltet eine Handvoll internationaler Konzerne unser Gesundheitssystem", so Baas. Zugleich betonte der TK-Chef die Wichtigkeit des Datenschutzes. "Der Patient muss die Hoheit über seine Daten haben und bestimmen können, wer was zu sehen bekommt", so Baas. Nach den Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll jede deutsche Krankenkasse ab 2021 eine elektronische Patientenakte anbieten. Wegen Datenschutzbedenken innerhalb der Bundesregierung steht die konkrete gesetzliche Regelung jedoch noch aus.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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