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0,2 % weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2018

Freigeschaltet am 27.02.2019 um 08:13 durch Andre Ott
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche nahm 2018 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden 2018 rund 101 000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet.

Knapp drei Viertel (72 %) der Frauen, die 2018 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 17 % zwischen 35 und 39 Jahre. Rund 8 % der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von 3 %. Rund 40 % der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch keine Lebendgeburt.

96 % der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Indikationen aus medizinischen Gründen und aufgrund von Sexualdelikten waren in 4 % der Fälle die Begründung für den Abbruch. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche (59 %) wurden mit der Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt, bei 23 % wurde das Mittel Mifegyne® verwendet. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant - rund 80 % in gynäkologischen Praxen und 17 % ambulant im Krankenhaus. 8 % der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht wohnten.

Im vierten Quartal 2018 wurden rund 24 600 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, das waren 1,3 % mehr als im vierten Quartal 2017.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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