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Wenn überforderte Eltern ein Baby nicht schlagen wollen und es doch schwer misshandeln

Archivmeldung vom 04.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
CT-Bild einer durch Schütteln verursachten Hirnblutung (Pfeil) zwischen Hirnhaut und Gehirn.
CT-Bild einer durch Schütteln verursachten Hirnblutung (Pfeil) zwischen Hirnhaut und Gehirn.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Immer wieder stehen Väter oder Mütter vor Gericht, die ihr Baby durch ein "Schütteltrauma" schwer verletzt oder gar getötet haben. "Viele denken, dass sie, solange sie ihr Kind nicht schlagen, nichts Schlimmes anrichten können", sagt Professorin Anette Debertin, Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin und Leiterin der Kinderschutzambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Ein Kleinkind, das heftig geschüttelt wird, erleidet aber meist schwerste Verletzungen am Gehirn. Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß und schwer und die Nackenmuskulatur so wenig ausgebildet, dass er hilflos den Kräften beim Schütteln ausgeliefert ist. Durch Quetschungen und Blutungen bleiben mehr als die Hälfte der Kinder ein Leben lang schwer behindert, ein Drittel stirbt an der Misshandlung. Anette Debertin hat mit ihren Kollegen eine Kampagne ins Leben gerufen, die durch Öffentlichkeitsarbeit über die Gefahren durch das Schütteltrauma aufklärt. Durch Schulungen von Hebammen bringt sie das notwendige Wissen in die Familien.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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