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Studie: Jeder Zweite hat sich in der Corona-Pandemie verändert

Archivmeldung vom 23.02.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.02.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Angst: Sorge vor Stress erhöht Herzinfarkt-Risiko. Bild: pixelio.de, sokaeiko
Angst: Sorge vor Stress erhöht Herzinfarkt-Risiko. Bild: pixelio.de, sokaeiko

Die Corona-Pandemie hinterlässt deutliche Spuren im Leben der Menschen und wird auch prägend für die Zukunft sein. Nicht nur hat sich das Leben für zwei von drei Deutschen stark gewandelt, 52 Prozent geben sogar an, sich selbst verändert zu haben. Auffällig dabei: Dies gilt besonders für junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren.

Viele zeigen sich verängstigt vor dem, was nach der Pandemie auf sie zukommt. Und sie machen sich Sorgen, ob sie den Erwartungshaltungen der Gesellschaft noch gerecht werden können. Das zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Studie der mhplus Krankenkasse unter 1.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern.

"Die Corona-Pandemie war ein einschneidendes Erlebnis, das die Gesellschaft stärker als erwartet geprägt hat. Viele Menschen haben nicht einfach nur neue Gewohnheiten entwickelt, sondern eine neue Lebenseinstellung gewonnen. Die Erwartungen an sich selbst und an ein erfülltes Leben haben sich verändert", sagt Christine Albrecht, Verantwortliche für den Fachbereich Gesundheitsförderung bei der mhplus. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass vor allem junge Menschen ihr Leben umgekrempelt haben und künftig diesen neuen Weg zumindest teilweise weitergehen möchten. So geben zwei Drittel der 18- bis 34-Jährigen an, manche neuen Gewohnheiten aus der Corona-Zeit auch künftig beizubehalten. In der Altersgruppe 55plus befasst sich nur jeder Zweite mit diesem Gedanken.

Auch wenn Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren wegfallen, möchten rund 42 Prozent der Jüngeren künftig mehr Zeit zuhause verbringen als in der Zeit vor Corona. Bei den Älteren sind es 38 Prozent.

Angst vor den Erwartungen der Menschen

"Durch die zwangsläufige Entschleunigung erkannten viele Menschen, dass sie aus der Ruhe Kraft schöpfen können. Die Folge: Sie sind heute achtsamer und wollen bewusster leben", so die Gesundheitsexpertin. Statt dem Leitbild "höher, schneller, weiter" zu folgen, würde einer gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensweise ein hoher Wert beigemessen.

Wichtig sei jetzt, dass dies von der Gesellschaft akzeptiert werde. "Wir haben festgestellt, dass viele Menschen Angst vor einer zu hohen Erwartungshaltung ihrer Umwelt in der Zeit nach der Pandemie haben", sagt Christine Albrecht. Mehr als jeder Zweite befürchtet, dass die Hektik aus der Vor-Corona-Zeit wiederkommt. Und 45 Prozent stimmen der Aussage zu: 'Ich habe ein bisschen Angst davor, dass Menschen von mir Dinge erwarten, die ich künftig gar nicht mehr will.'

Das Glück finden

Auf dem Weg zu einem stressfreien gelassenen Leben will die mhplus Krankenkasse Versicherte mit dem Glücksfinder unterstützen. Die Internetseite bietet Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, Tipps zum Abschalten und gibt zudem Hinweise, wann Anzeichen für eine psychische Erkrankung vorliegen. Den Zusammenhang zwischen Glück, Achtsamkeit, Resilienz und Gesundheit thematisiert auch das goldene Buch des Glücklichseins, das Interessierte kostenlos bestellen können.

Quelle: mhplus Krankenkasse (ots)

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