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Molekulares Recycling von Transportbehältern

Archivmeldung vom 22.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Göttinger Max-Planck-Forscher weisen mit neuer Technik nach, dass Vesikel in Nervenzellen aus Bestandteilen älterer Transportbläschen zusammengebaut werden.

Nervenzellen reden miteinander, indem winzige mit Botenstoffen gefüllte Bläschen (Vesikel) an den Kontaktstellen zu Nachbarzellen, den Synapsen, mit der Zellmembran verschmelzen, chemische Botenstoffe freisetzen und so den Nervenimpuls weiterleiten. Doch auf welche Weise die hierbei gestrandeten "Exportbehälter" später wieder verwendet werden, war bisher nicht klar. Mit Hilfe einer neu entwickelten Sonde haben jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen den Synapsen live "beim Sprechen" zugeschaut. Zu ihrer Überraschung und anders, als bisher angenommen, werden die für die Recyclierung bestimmten Behälter aus Proteinen früherer Export-Behälter zusammengebaut, die bereits als Pool in der Zellmembran gelagert sind. Das erklärt, warum Signalübertragung und Denkprozesse so schnell sein können (Nature Neuroscience, Advanced Online-Publikation, 16. Juli 2006).

Quelle: Pressemitteilung Informationsdienst Wissenschaft e.V.

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