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Weniger Latexallergien

Archivmeldung vom 27.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: andreas stix / PIXELIO
Bild: andreas stix / PIXELIO

Latexallergien hatten in den vergangenen Jahrzehnten einen rasanten Anstieg genommen. "Heute ist die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zurück gegangen", berichtet der Duisburger Hautarzt Dr. Arno Köllner der "Apotheken Umschau".

Verbesserte Produktionsabläufe bei Latexprodukten und das Verbot von gepuderten Latexhandschuhen seien wesentlich dafür verantwortlich. Die Produkte enthalten nun viel weniger allergieauslösendes Latex-Eiweiß als zuvor. Wer aber bereits allergisch ist, muss weiter vorsichtig sein und latexhaltige Gegenstände so weit wie möglich meiden. Das gilt auch für kautschukhaltige Zimmerpflanzen wie Birkenfeige ("Benjamin") oder Weihnachtsstern - sie sind für "Kreuzallergien" verantwortlich. Bei exotischen Früchten wie Kiwi, Papaya, Mango und Bananen kommen diese ebenfalls vor. Eine spezifische Immuntherapie existiert für Latex nicht. Kontaktvermeidung bleibt deshalb die wichtigste Vorbeuge-Maßnahme.

Quelle: Wort und Bild "Apotheken Umschau"

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