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RKI startet bundesweite Antikörper-Studien

Archivmeldung vom 09.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Königlich Preußisches Institut für Infektionskrankheiten (um 1900), heute als Robert-Koch-Institut (RKI) bekannt.
Königlich Preußisches Institut für Infektionskrankheiten (um 1900), heute als Robert-Koch-Institut (RKI) bekannt.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Robert-Koch-Institut will in bundesweiten Antikörper-Studien herausfinden, wie weit das neuartige Coronavirus in Deutschland tatsächlich bereits verbreitet ist. Untersucht werde, ob sich im Blut der Studienteilnehmer Antikörper gegen SARS-CoV-2 nachweisen lassen, teilte das Institut am Donnerstag mit.

"Von diesen Studien erwarten wir uns ein genaueres Bild über das SARS-CoV-2-Geschehen in Deutschland", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Bisher ist nicht bekannt, wie viele Menschen in Deutschland eine Infektion tatsächlich durchgemacht haben und damit immun sind. Die Infektion verläuft häufig mild oder sogar unbemerkt.

Die offiziellen Meldezahlen spiegeln demnach nur einen Teil der Infektionen wieder. "Die Ergebnisse der Antikörper-Studien sind von großer Bedeutung, um den Verlauf und Schwere der Pandemie genauer abschätzen und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen besser bewerten zu können", so Wieler.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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