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Flüssige Haut: Universales Heilgel

Archivmeldung vom 09.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Michael Bührke / pixelio.de
Bild: Michael Bührke / pixelio.de

In Russland hat man es gelernt, Wunden und Verbrennungen ohne Narben zu heilen. Die Wissenschaftler aus der sibirischen Stadt Tjumen haben, laut einem Artikel von Stanislaw Kaljakin bei Radio "Stimme Russlands", eine heilsame Substanz erfunden. Sie wird auch "flüssige Haut" genannt.

Kaljakin  berichtet weiter: "Offiziell heißt das Präparat Cellgel. Dieses wundertätige Gel kann dreimal so schnell wie heute bekannte Heilmittel Wunden an der Oberfläche des menschlichen Körpers heilen. Seine Grundlage bilden Stammzellen. Das Präparat wurde mehr als 14 Jahre lang von Spezialisten an verschiedenen Tieren getestet.

Der Spender des "Wirkstoffs" für den Menschen war ein gewöhnliches Huhn. Wie Sergej Golzow, Generaldirektor von "Tjumen Kryozentrum", berichtet, entnahmen die Wissenschaftler aus Tjumen dem Hühnerei die Stammzellen, auf deren Grundlage das Cellgel entwickelt wurde:

"Wir haben unreife Zellen eines Hühnereis abgesondert, diese Zellen zerteilt und sie dann in flüssiger Form in frei schwimmendem Zustand beobachtet. Wir schauten zu, wie sie auf diese oder andere Einwirkungen reagierten. Es erwies sich, dass sie fähig sind, die Zellenvorräte der menschlichen Haut zu erneuern."

Das Präparat reinigt die Wunde und bedeckt sie mit einer Biofolie, die dem Organismus hilft, ein eigenes Gewebe zu züchten. Hierbei entstehen nicht nur Bindegewebszellen, es bildet sich eine neue Epithelschicht.

Wie die durchgeführten Tests zeigten, erspart Cellgel dem Menschen Dutzende Krankheiten. Wunden, Geschwüre, Kälteschäden und Brandwunden – damit sind bei weitem nicht alle Leiden aufgezählt, die die innovative Ausarbeitung der Wissenschaftler aus Tjumen zu besiegen vermag. Mithilfe des neuen Gels gelang es den Ärzten, eine Haut, die durch Strahlung beschädigt oder durch die Zuckerkrankheit verändert ist, auf Zellebene wiederherzustellen. Die hautschützende Wirkung erlaubt es, das Präparat auch in der Kosmetologie anzuwenden, beispielsweise nach einem chemischen Peeling.

Ähnliche Heilmittel wie die neue Arznei wurden auch früher geschaffen. Freilich waren das in der Regel Salben. Ihr Minus war, dass sie den Luftzutritt zur Wunde blockieren. Außerdem bleiben auf der Haut nach der Behandlung damit oft Narben. Nach der Anwendung von Cellgel gibt es keine Narben. Und das Wichtigste: Bisher haben die Wissenschaftler keine Nebeneffekte entdeckt."

Quelle: Text Stanislaw Kaljakin - „Stimme Russlands"

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