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Die neuen Burn-out-Opfer

Archivmeldung vom 23.04.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.04.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Anteil der Burn-out- oder Depressions-Diagnosen bei Krankschreibungen steigt stetig. Die Krankenkasse KKH-Allianz meldet ein Anwachsen von 13 Prozent im Jahr 2009 auf 14,3 Prozent im ersten Halbjahr 2011. Ärzte und Therapeuten berichten, dass sich auch die Klientel ändert: Zu ihnen kommen immer mehr Mütter. Viele Frauen brächen unter der Doppelbelastung von Job und Familie zusammen, sagt Dr. med. Gernot Langs, Chefarzt der Schön-Klinik für Psychosomatik in Bad Bramstedt. im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Für seinen Kollegen, Dr. med. Manfred Nelting, Facharzt für psychosomatische Medizin und ärztlicher Direktor der Gezeitenhaus-Klinik in Bonn, hängen Burn-out und Depression eng zusammen. "Die meisten Menschen, die in eine Depression verfallen, hatten zuvor einen Burn-out", ist er überzeugt. Leicht zu behandeln ist die Krankheit nicht. Ist die akute Phase überstanden, müssen die Patienten oft ihr Leben umkrempeln: die eigenen Grenzen akzeptieren, einen überzogenen Perfektionsanspruch ablegen, sich von Dauerbelastungen, etwa die ständige Erreichbarkeit im Beruf, abgrenzen.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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