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Gartenarbeit ist gut fürs Herz

Archivmeldung vom 02.05.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: aboutpixel.de / Frühjahrsputz im Garten © HB1111
Bild: aboutpixel.de / Frühjahrsputz im Garten © HB1111

Wer regelmäßig im Garten arbeitet, tut etwas für sein Herz: Er verbessert die Funktion der Innenschicht der Blutgefäße (endotheliale Funktion), insgesamt senkt „die Gartenarbeit im Laufe von über vier Jahren das Risiko für schwere kardiovaskuläre Komplikationen signifikant um 15 Prozent.“ Dieses Ergebnis eines Forscherteams aus Japan berichtet die Fachzeitschrift Cardio News in ihrer anlässlich der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) erschienenen aktuellen Ausgabe. Von Mittwoch bis Samstag (27. bis 30. April) diskutierten in Mannheim mehr als 7500 Teilnehmer aus rund 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie.

Die Forscher hatten bei 111 Patienten mit Angina Pectoris oder anderen Herzbefunden die Endothelfunktion der Herzkranzgefäße untersucht. 82 der Patienten gärtnerten regelmäßig, 29 Prozent taten das nicht. Obwohl sich die beiden Gruppen bezüglich anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren nicht unterschieden, war die Endothelfunktion der Gartenfreunde deutlich besser. Ihre Chance, die nächsten vier Jahre ohne Herzinfarkt oder Schlaganfall zu überleben, war signifikant größer.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.