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Ehrenamtliche medizinische Versorgung: Notwendige Hilfe oder verschobene Verantwortung?

Archivmeldung vom 18.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ärzte bei der Behandlung eines Trauma-Patienten
Ärzte bei der Behandlung eines Trauma-Patienten

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Warum open.med Berlin? Unter diesem Motto laden die Vereine Medizin Hilft und Ärzte der Welt zu einer Podiumsdiskussion anlässlich der Eröffnung der neuen Praxisräume am 22. Mai 2017 um 17.00 Uhr nach Berlin Zehlendorf ein. Staatssekretär Boris Velter wird mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteure diskutieren, ob und wie sich das Recht auf Gesundheit für alle in Berlin umsetzen lässt.

Welche strukturellen und politischen Veränderungen sind notwendig, um für Menschen ohne Krankenversicherung das Recht auf Gesundheitsversorgung zu verwirklichen? Boris Velter, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wird die Podiumsdiskussion eröffnen und zusammen mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren die Frage erörtern, ob die notwendige ehrenamtliche Versorgung Gefahr läuft, staatliche Stellen aus ihrer menschenrechtlichen Verantwortung zu entlassen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden Medizin Hilft und Ärzte der Welt zur Besichtigung der neuen open.med-Praxisräume und einem Austausch mit den Gästen ein.

Seit Oktober 2016 betreiben die Vereine Medizin Hilft und Ärzte der Welt gemeinsam in Berlin die medizinische Anlaufstelle open.med für Menschen mit erschwertem Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die Praxis bietet kostenlos und auf Wunsch anonym medizinische Versorgung sowie Sozialberatung für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus, Geflüchtete, und Deutsche und EU-Bürger(inn)en ohne Krankenversicherung. Viele dieser Menschen haben auch Kinder, die ebenfalls unversorgt sind. Sie gehen erst viel zu spät zum Arzt, selbst wenn sie große Schmerzen oder schwere Erkrankungen haben, weil sie nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen.

PROGRAMM 22. Mai 2017

17 Uhr: Eröffnungsveranstaltung im Bürgersaal, Rathaus Zehlendorf, Teltower Damm 18, 14169 Berlin Eingangsstatements: - Staatssekretär Boris Velter, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung - Dr. Pia Skarabis-Querfeld, Vorsitzende Medizin Hilft e.V. - Prof. Heinz-Jochen Zenker, Präsident Ärzte der Welt e.V.

Podiumsdiskussion: Warum open.med Berlin - Ehrenamtliche medizinische Versorgung: Notwendige Hilfe oder verschobene Verantwortung?

- Dr. Andreas Beyer, Amtsarzt des Gesundheitsamts Steglitz-Zehlendorf - Dr. Susanne Deininger, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung - François De Keersmaeker, Direktor Ärzte der Welt e.V. - Dr. Jessica Groß, medibüro Berlin - Dr. Laura Hatzler, Vorstand Medizin Hilft e.V. - Dr. Thea Jordan, ehrenamtliche Ärztin Flüchtlingskirche Berlin Die Journalistin Lan-Na Grosse wird die Diskussion moderieren.

Ab 19 Uhr: Vorstellung der neuen Räume bei open.med Berlin, Teltower Damm 8, 14169 Berlin. Die Praxis ist fußläufig vom Bürgerhaus Zehlendorf erreichbar.

Quelle: Ärzte der Welt (ots)

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