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Umfrage: 85 Prozent der Deutschen leiden unter Montagsfrust

Archivmeldung vom 09.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: EDV-Weiss Bellheim / pixelio.de
Bild: EDV-Weiss Bellheim / pixelio.de

Den "Mondayblues" gibt es wirklich: 85 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland starten mit schlechter Stimmung in eine neue Arbeitswoche. Das zeigt die Studie "Arbeitsmotivation 2016" der ManpowerGroup Deutschland. Die gute Nachricht: Viele von ihnen wissen, wie sie den Montagsfrust in den Griff bekommen - und mit welchen Tricks sie sich auch an den übrigen Wochentagen für ihren Job motivieren können.

Die gängigste Strategie gegen Montagsfrust lautet Verdrängung. Um ihre Minidepression am Wochenanfang zu bekämpfen, verfahren 41 Prozent der Deutschen nach dem Motto: "Augen zu und durch". Fast jeder dritte (32 Prozent) Arbeitnehmer versucht es mit Ablenkung und macht am Wochenende einen großen Bogen um berufliche E-Mail-Accounts. Rund jeder Vierte (24 Prozent) setzt auf viel Schlaf und frühes Aufstehen am Montag, um sich langsam in die Woche vorzutasten.

Am vermeintlich verhassten Montagmorgen selbst kommen Stimmungsaufheller zum Einsatz. 31 Prozent pushen sich mit der Lieblingsmusik, 24 Prozent vertreiben die trübe Reststimmung am Arbeitsplatz beim Schwatz mit Kollegen. Immerhin 15 Prozent kennen so was wie einen Montagsblues nicht - und starten gutgelaunt und motiviert in den Tag. "Jeder Mensch braucht ab und an kleine Motivationsschübe, um nach einem entspannten Wochenende wieder in den Arbeitsrhythmus reinzukommen - jedoch fällt das den Menschen einfacher, die die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit sehen und sich mit dem Unternehmen und der Tätigkeit identifizieren können.", sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Auch an den übrigen Wochentagen pflegen fast alle Arbeitnehmer (93 Prozent) ihre festen Morgenrituale. 57 Prozent von ihnen genießen eine Tasse Kaffee oder Tee, bevor sie das Haus verlassen. Das ausgedehnte Frühstück gehört dagegen für deutlich weniger (44 Prozent) zu einem guten Start in den Arbeitstag.

Fernseher dominiert den Feierabend

Die Motivation für den Arbeitstag beginnt bereits am Abend zuvor. Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland schalten nach Feierabend allerdings nicht ab, sondern ein. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten lassen sich vom TV-Programm berieseln. Immerhin: Knapp die Hälfte beschäftigt sich aktiv mit dem Partner oder der Familie, nur rund ein Drittel kocht, trifft sich mit Freunden oder macht Sport nach getaner Arbeit. "Besser für die Motivation ist es, wenn Arbeit und Freizeit nicht als Kontrastprogramme betrachtet werden", sagt Herwarth Brune. "Wer sich neben der Arbeit seinen anderen Prioritäten, Leidenschaften und Hobbies, wie etwa Familie, Freunden und Sport widmet, schafft ganz automatisch eine Balance".

Über die Studie "Arbeitsmotivation 2016": Die Studie "Arbeitsmotivation 2016" basiert auf einer Online-Befragung unter 1.040 Bundesbürgern ab 18 Jahren. Sie wurde im Auftrag der ManpowerGroup Deutschland im März 2016 vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ.

Quelle: ManpowerGroup Deutschland GmbH (ots)

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