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Virologin Ciesek: Völlige Normalität wohl erst 2022

Archivmeldung vom 13.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Industriebrachen & Deindustriealisierung & altes Kraftwerk (Symbolbild)
Industriebrachen & Deindustriealisierung & altes Kraftwerk (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Virologin Sandra Ciesek ist vorsichtig optimistisch, dass sich das Leben im Laufe dieses Jahres normalisiert. "Hoffentlich schon im Sommer", sagte die Wissenschaftlerin der Wochenzeitung "Die Zeit". Aber völlige Normalität erwarte sie erst später, "wahrscheinlich sogar erst im Laufe des Jahres 2022". Sorge bereiten ihr "die aktuellen Infektionszahlen und das Auftreten von Virusmutanten in verschiedenen Ländern".

Das zeige, "dass wir weiterhin vorsichtig sein müssen" und "eine regelmäßige Suche nach neuen Mutationen sinnvoll ist". Doch die Zulassung der Impfstoffe stimme sie zuversichtlich. "Es ermöglicht uns, aktiv etwas gegen Covid-19 zu unternehmen." Sie hoffe, im Sommer Urlaub an der Nord- oder Ostsee machen zu können. Ciesek ist Professorin für Medizinische Virologie an der Goethe-Universität Frankfurt und sucht mit ihrem Team nach Medikamenten gegen Covid-19. Der Intensivmediziner und Lungenfacharzt Christian Karagiannidis hält unterdessen Urlaubsreisen ab Mai wieder für möglich.

"Zum einen sind dann vermutlich relativ viele Menschen geimpft, und zum anderen wird uns das deutlich bessere Wetter in die Karten spielen", sagte er der "Zeit". Auch wenn es dann weiterhin Corona-Infektionen gebe, würden diese bald zu den normalen Erkrankungen gehören, die zwar im Krankenhaus behandelt werden müssten, aber nicht mehr den Schrecken einer Pandemie hätten. Die aktuelle Lage in den Krankenhäusern sei allerdings sehr angespannt. "Wenn ein Patient verstirbt oder die Station nach wochenlanger Therapie verlassen kann, wird das Bett sofort wieder belegt. Das war in dieser Frequenz und Intensität selbst in der schweren Grippewelle 2018 nicht der Fall." Karagiannidis ist geschäftsführender Oberarzt in der Lungenklinik des Krankenhauses Köln-Merheim und wissenschaftlicher Leiter des Intensivbettenregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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