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WHO warnt vor Zunahme von Übergewicht in Europa

Archivmeldung vom 07.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Die Zahl der Übergewichtigen in Europa wird bis zum Jahr 2030 rasant ansteigen, warnen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf dem heute startenden European Congress on Obesity in Prag. In Deutschland werden, so die Prognose, im Jahr 2030 65 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen übergewichtig sein, in Griechenland 77 Prozent der Männer und 67 Prozent der Frauen und in Irland 91 Prozent der Männer und 83 Prozent der Frauen.

Für die Prognose haben Experten der WHO und des UK Health Forums Daten zu Übergewicht und Adipositas von 53 europäischen Ländern für das Jahr 2030 hochgerechnet. "Die Zahlen führen uns die dramatische Situation vor Augen", sagt Christian Kleine, Geschäftsführer von Weight Watchers Deutschland. "Mit dem Übergewicht und vor allem des besonders starken Übergewichts, der Fettleibigkeit, steigt auch das Risiko, an den Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Krebs zu erkranken."

Der Kampf gegen Übergewicht muss ein zentrales Anliegen der Politik sein, fordert Weight Watchers. "Das geplante Präventionsgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch muss der Einzelne stärker dabei unterstützt werden, einen gesünderen Lebensstil in seinen Alltag zu verankern", so Christian Kleine. So sei es bedauerlich, dass das Zusammenspiel der Gesundheitsakteure nicht gefördert wird. "Eine deutlichere Arbeitsteilung zwischen Ärzten, Ernährungsberatern und Anbietern wie Weight Watchers spart Kosten und schafft die Möglichkeit, dass die Patienten individuell und engmaschig unterstützt werden", sagt Kleine. Auch sei die Politik gefordert, klare Vorgaben zur Evaluation im Präventionsbereich zu machen und Qualitätsstandards zu setzen. "Der Einzelne muss die Möglichkeit haben, ein hochwertiges, wirksames und evaluiertes Angebot für sich auszuwählen", so Kleine. Weight Watchers fordert bereits seit Langem, dass auch die gesetzlichen Krankenkassen ausschließlich qualitativ hochwertige und nachweislich wirksame Programme anbieten sollten.

Quelle: Weight Watchers (Deutschland) GmbH (ots)

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