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Labore beginnen diese Woche mit vermehrter Vollgenomsequenzierung

Archivmeldung vom 26.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Labor (Symbolbild)
Labor (Symbolbild)

Bild: Michael Bührke / pixelio.de

Der Vorstandsvorsitzende der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM), Michael Müller, hat den Start der vermehrten Sequenzierungen von Gentests für diese Woche angekündigt und vor einer Ausbreitung des mutierten Coronavirus gewarnt.

"Die Labore beginnen in dieser Woche mit der vermehrten Vollgenomsequenzierung und auch mit der umfangreicheren Suche nach den für die besonderen Varianten typischen Mutationen", sagte Müller der "Rheinischen Post".

Zu einer erhöhten Anzahl der Sequenzierungen gebe es noch keine Daten, und auch eine Schätzung wäre nicht sinnvoll, so der ALM-Vorsitzende. Müller warnte zugleich vor einer starken Ausbreitung der mutierten Corona-Variante. "Wenn sich die Varianten hier in Deutschland ähnlich verhalten, ist es wahrscheinlich, dass der Verlauf auch bei uns so ist wie in anderen Ländern", sagte Müller. Umso wichtiger sei es daher, auf die Einhaltung der Maßnahmen zur Kontaktreduktion, zum Abstandhalten und zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch alle jeden Tag und überall hinzuweisen, warnte der Verbandschef.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte eine Verordnung auf den Weg gebracht, wonach die Labore positive Corona-Tests stärker als bisher auf den genauen Virustyp hin untersuchen sollen. Die Verordnung war am 19. Januar in Kraft getreten. Für die sogenannten Sequenzierungen sollen der Verordnung zufolge 220 Euro erstattet werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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