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KBV-Chef Gassen: "Wir unterliegen seit Monaten einer gewissen Kontroll-Illusion"

Freigeschaltet am 15.01.2022 um 07:00 durch Anja Schmitt
Coronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild)

Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV,) ist überzeugt, dass es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beim Testgeschehen deutliche Änderungen geben muss und man sich auf symptomatische Fälle konzentrieren sollte. "Es wird einen Schwerpunkt geben, die Menschen mit PCR-Tests zu versehen, die gegebenenfalls aus der Quarantäne freigetestet werden sollen", so Gassen im Fernsehsender phoenix.

Schon jetzt lägen die Infektionszahlen "deutlich höher", als die vom RKI kommunizierte Zahl, weil viele Ansteckungen gar nicht mehr bemerkt würden. "Wir unterliegen seit Monaten einer gewissen Kontroll-Illusion", so der KBV-Vorstandsvorsitzende. Den kompletten Überblick über die Pandemie habe man nur in wenigen Bereichen, etwa bei den Krankenhauseinweisungen und bei Menschen, die auf Intensivstationen behandelt werden müssten.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit stehe auch fest, dass fast jeder Bürger in den nächsten Monaten in Kontakt mit der Omikron-Variante komme. "Es wäre illusionär anzunehmen, wir könnten verhindern, dass sich weite Teile der Bevölkerung mit Omikron infizieren. Dafür ist das Virus zu ansteckend", erklärte Gassen. Die meisten Geimpften würden eine Infektion kaum bemerken. "Es besteht aber die Gefahr, dass die älteren Ungeimpften, die möglicherweise noch Vorerkrankungen haben, schwer erkranken können", meinte der KBV-Chef.

Quelle: PHOENIX (ots)

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