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Reha-Leistungen der Rentenkasse auf gut 1,4 Millionen Fälle in 2017 gestiegen

Archivmeldung vom 02.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Helene Souza / pixelio.de
Bild: Helene Souza / pixelio.de

Immer mehr Rentenversicherte erhalten Reha-Leistungen. Die Zahl der bewilligten Rehabilitationen ist im vergangenen Jahr weiter deutlich auf insgesamt gut 1,4 Millionen Fälle angestiegen. Das geht aus einer Übersicht der Rentenversicherung hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt.

Demnach bewilligte die Rentenversicherung 2017 gut 1,1 Millionen medizinische Rehabilitationen und gut 300.000 berufliche Reha-Leistungen. Im Jahr 2015 waren es insgesamt noch gut 28.000 Reha-Leistungen weniger. Im Jahr 2000 hatte die Rentenkasse noch gut eine Million Reha-Leistungen bewilligt. Immer häufiger werden die Leistungen zur Rehabilitation der Rentenversicherung ambulant erbracht, wie aus den Daten hervorgeht. Wurden im Jahr 2000 noch rund 36.000 ambulante Rehabilitationen bewilligt, waren es 2017 bereits über 168.000 Leistungen. Die Bewilligung ambulanter Leistungen hat sich in diesem Zeitraum damit knapp verfünffacht. In der ambulanten Rehabilitation würden zu einem großen Teil orthopädische Krankheiten behandelt, hieß es. Die Behandlungsdauer liege im Schnitt bei 15 Tagen. Doppelt so lang sei sie bei psychischen Erkrankungen. Hier liege sie bei Frauen bei 29 Tagen und bei Männern im Schnitt bei 32 Tagen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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