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Krankenversicherungen wollen Zulassungen für Kassenärzte befristen

Archivmeldung vom 30.12.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.12.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Lupo / pixelio.de
Bild: Lupo / pixelio.de

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen erreichen, dass eine Kassenzulassung für Ärzte nur noch befristet vergeben wird. Es sei überhaupt nicht begründbar, warum ein Arzt die Zulassung lebenslang bekomme und sie daher verkaufen oder vererben könne, sagte die Vorstandschefin des Spitzenverbandes der Krankenkassen, Doris Pfeiffer, der "Berliner Zeitung". "Künftig sollte das Recht, mit einer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen zu können, nur noch auf Zeit vergeben werden", sagte sie. Erst dann könne die Verteilung der Ärzte richtig gesteuert werden.

"Wir werden den Ärztemangel auf dem Land nur in den Griff bekommen, wenn wir die Überversorgung in den Städten abbauen", betonte Pfeiffer. Die Schätzung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, wonach die Pläne der großen Koalition für einen verstärkten Aufkauf von Arztsitzen zum Wegfall von 25.000 Praxen führen, nannte Pfeiffer "kompletten Unsinn". Richtig sei, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen Arztsitze in überversorgten Gebieten aufkaufen sollen, wenn der Praxisinhaber selbst seine Tätigkeit beenden wolle. "Doch die Koalition hat so viele Ausnahmen vorgesehen, dass die Regelung leider kaum zum Tragen kommen wird", meinte Pfeiffer.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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