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Patientenbeauftragter: Für freie Arztwahl braucht es verlässliche Information

Archivmeldung vom 07.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ralf Brauksiepe (2016)
Ralf Brauksiepe (2016)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Aus der Sicht des neuen Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Ralf Brauksiepe, ist Transparenz über das ärztliche Geschehen "von zentraler Bedeutung. Für die freie Arztwahl, die es in Deutschland gebe, benötigten die Patienten verlässliche Angaben, sagte Brauksiepe dem Berliner Tagesspiegel. "Problematisch ist es, wenn Informationen mit kommerziellen oder werbenden Inhalten verbunden werden."

Brauksiepe reagierte damit auf eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach sich in Deutschland jeder Zweite mehr werbefreie Informationen über die Leistungen und Ausstattung von Arztpraxen wünscht. Der Patientenbeauftragte sieht das System hier aber "auf gutem Weg". Mit dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) sei man dabei, "die Versorgungsqualität von Ärzten und Krankenhäusern zielgenau zu erfassen, objektiv messbar zu machen und vor allem unabhängig, aber auch patientenorientiert und verständlich abzubilden", sagte er.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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