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Fast 25 deutsche Mediziner kapitulieren vor Brandenburger Behörden

Archivmeldung vom 28.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Martin Moritz / pixelio.de
Bild: Martin Moritz / pixelio.de

Der Streit um die polnischen Medizinabschlüsse deutscher Absolventen eskaliert. Wie der Tagesspiegel (Freitagausgabe) erfuhr, ziehen drei Nachwuchsmediziner ihre Anträge auf Approbation in Brandenburg zurück. Das geht aus einem Anwaltsschreiben an das zuständige Landesamt für Gesundheit in Zossen hervor, das der Landesregierung in Potsdam untersteht.

Die drei Absolventen werden vom Berliner Anwalt Jörg Heynemann vertreten. Er sagte auf Nachfrage: "Dies ist eindeutig ein Zeichen des Protests. Und 20 weitere, ebenfalls fertig ausgebildete Mediziner werden in Brandenburg erst gar keinen Antrag auf Zulassung stellen." In Brandenburg herrscht Ärztemangel, insbesondere in kleineren Kommunen fehlen Mediziner. Am Donnerstag debattierte der Landtag in Potsdam das Thema.

Wie berichtet, erteilen hiesige Behörden seit Sommer 2019 deutschen Absolventen polnischer Medizinstudiengänge nicht mehr automatisch die Approbation. Grund dafür ist die EU-Richtlinie über die Berufsqualifikationsanerkennung, die nun so ausgelegt wird, dass die in Polen vorgeschriebenen Zertifikate "Lek" und "Stasz" verpflichtend zum Studium gehören.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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