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Bahr schließt Masern-Impfpflicht als letztes Mittel nicht aus

Archivmeldung vom 26.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: www.jenaFoto24.de / pixelio.de
Bild: www.jenaFoto24.de / pixelio.de

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Masern in Deutschland bis 2015 ausrotten. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir können es mit allen Anstrengungen erreichen", sagte Bahr im YouTube-Kanal der Bundesregierung. Die Impfquote bei kleinen Kinder müsse erhöht werden. Bahr schlägt vor, "den Impfstatus künftig schon beim Kita-Besuch zu erfassen". Daraufhin könne man Eltern gezielt beraten.

Bislang wird bei der Einschulung überprüft, ob ein Kind gegen Masern und andere Krankheiten geimpft ist. Viele Erwachsene unterschätzten die Risiken einer Erkrankung. "Masern sind keine Kinderkrankheit", so Bahr. Der Minister will deshalb gerade die 20- bis 40-Jährigen besser über die Gefahren aufklären. Auch eine Pflicht zur Masern-Impfung will der Minister nicht ausschließen. Vorher sollten aber, so Bahr, alle Anstrengungen unternommen werden, um auf die Impfpflicht verzichten zu können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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