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Der nackte Wahnsinn - viele Schönheits-OPs sind nicht zu empfehlen

Archivmeldung vom 23.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Beauty-Operationen liegen im Trend. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, legten sich allein im letzten Jahr 400.000 Deutsche - davon 80 Prozent Frauen - um der Optik willen unters Messer.

Doch während Lidstraffung, Nasenkorrektur und Fettabsaugung inzwischen zu den Standards der ästhetisch-plastischen Chirurgie gehören, werden viele Eingriffe immer exotischer und fragwürdiger.

So warnen Experten etwa vor der Gesäßstraffung - einem Eingriff, der mit sehr großflächigen Schnitten und dementsprechend auffälligen Narben verbunden ist. Ebenfalls umstritten ist die Bauchnabel-Korrektur, bei der die Bauchhaut gestrafft und der Nabel versetzt wird. Die Operation könne zu lebensgefährlichen Komplikationen führen, falls ein unerkannter Nabelbruch vorliege; außerdem seien die Ergebnisse meist enttäuschend.

Der vermeintlich "sanfte" Brustaufbau mit Hyaluronsäure berge ebenfalls große Risiken. Kontrollierte Langzeitstudien lägen bislang nicht vor, die Gefahr von Fremdkörperreaktionen des Körpers sei groß. Eine absolute Tortur: die Handverjüngung, bei der Altersflecken entfernt, Venen verödet und die Hände mit Eigenfett oder Hyaluronsäure unterspritzt werden. Die Risiken sind beträchtlich und weitere Liftings programmiert, wenn die jugendlichen Hände nicht mehr zu Unterarmen, Hals oder Gesicht passen.

Grundsätzlich warnen die Experten vor Chirurgen, die ihre Patienten mit einem Preisnachlass bei mehreren Operationen ködern und so zu weiteren Eingriffen veranlassen. Auch vermeintliche Schnäppchen-OPs im Ausland können durch diverse Beratungshonorare und Vermittlungsgebühren teuer werden. Fatal: Treten nach solchen Eingriffen zu Hause Komplikationen auf, werden die Behandlungskosten nicht von der Kasse übernommen.

Quelle: VITAL

 

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