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Barmer GEK: Arzneimittelausgaben im Osten höher als im Westen

Archivmeldung vom 05.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Harry Hautumm / pixelio.de
Bild: Harry Hautumm / pixelio.de

Die Arzneimittel-Ausgaben sind in Teilen Ostdeutschlands doppelt so hoch wie in Westdeutschland. Das zeigt ein Städtevergleich zum Medikamenten-Verbrauch der Barmer GEK, aus dem die "Bild" zitiert.

So gab die Krankenkasse in Bremen (34.100 Barmer-Versicherte) vergangenes Jahr 13,9 Millionen Euro für Medikamente aus. In Halle (35.500 Barmer-Versicherte) waren es dagegen 24,2 Millionen Euro. Auch andere Städtepaare belegten diesen Unterschied: In Trier schluckten 19.000 Barmer-Versicherte Arzneimittel im Wert von 7,6 Millionen Euro, in Cottbus (19.000 Barmer-Versicherte) waren es 11,6 Millionen. Und in Landshut (16.300 Barmer-Versicherte) gab die Kasse nach eigenen Angaben 5,8 Millionen für Arzneimittel aus. In Gotha (ebenfalls 16.300 Versicherte) 9,5 Millionen Euro.

"Wir vermuten intensive Aktivitäten der Pharmaindustrie im Osten der Republik, um das Verordnungsverhalten der Ärzte entsprechend zu beeinflussen", sagte ein Barmer-Sprecher der "Bild-Zeitung".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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