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Europäische Arzneimittelbehörde erwägt Freigabe der "Pille danach"

Archivmeldung vom 24.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: siepmannH / pixelio.de
Bild: siepmannH / pixelio.de

Die europäische Arzneimittelbehörde erwägt die EU-weite Freigabe einer derzeit noch rezeptpflichtigen "Pille danach" für den Apothekenverkauf. Das bestätigte eine Sprecherin der in London ansässigen Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) der F.A.Z..

Bei dem Präparat handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Notfallkontrazeptivums "Pidana", um deren Apothekenfreigabe in Deutschland seit Jahren gerungen wird und die aktuell die Koalition aus Union und SPD entzweit. Im Fall "Ella-One", so der Markenname des Präparates, könnten europäische Behörden nach Darstellung der EMA alleine über den Wegfall der Verschreibungspflicht entscheiden, weil sie die Tablette auch europaweit zugelassen haben.

Dagegen war das früher eingeführte Präparat "Pidana" von der deutschen Arzneiaufsicht zugelassen worden, weshalb der Gesundheitsminister festlegen kann, ob es in Deutschland verschreibungspflichtig ist oder nicht. "Wir können bestätigen, dass ein Antrag für die Entlassung von "Ella-One" aus der Verschreibungspflicht vorliegt", sagte eine Sprecherin der EMA der F.A.Z. Sie wollte sich nicht über die Chancen oder den Zeitrahmen dafür äußern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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