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Experte kritisiert Lücken im Medizinproduktegesetz

Archivmeldung vom 17.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Nach Ansicht des Pharmakologen Harald Schweim führen Lücken im Medizinproduktegesetz dazu, dass fehlerhafte Implantate und Prothesen auf den Markt kommen. "Das heutige Medizinproduktegesetz ist ein sicherheitstechnischer Krüppel", sagte Schweim von der Universität Bonn dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Schweim war bis 2004 Präsident des zuständigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Selbst für Hochrisiko-Produkte wie Stents oder Herzschrittmacher seien Studien mit Patienten nicht zwingend vorgeschrieben, hieß es. Hersteller könnten sich für einzelne baugleiche Teile zudem auf ältere Untersuchungsdaten bereits zugelassener Implantate berufen. Weil weniger Kontrollen notwendig sind, kommen Herzschrittmacher und Gelenkprothesen in Europa den Angaben zufolge bis zu dreieinhalb Jahre früher auf den Markt als in den USA.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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