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Studie: Deutschland stellt immer mehr Psychologen ein

Archivmeldung vom 26.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Daniela B. / pixelio.de
Bild: Daniela B. / pixelio.de

Anlässlich des renommierten DGPPN Kongress 2014 vom 26.-29. November im CityCube Berlin gibt das Stellenportal kliniken.de die aktuellen Zahlen bekannt: In allen Arbeitsbereichen der Psychologie wurden im Jahr 2013 weniger Fachkräfte gesucht, als im Jahr zuvor. "Der bundesweite Durchschnitt ist zwischen den Jahren 2012 und 2013 von 22 offenen Stellen pro 1 Million Einwohner auf 15 gesunken. Das sind mehr als satte 30 Prozentpunkte", freut sich David Fickeisen, Leiter des Gesundheitsportals kliniken.de.

David Fickeisen ist Initiator des "Stellenreport Medizin und Pflege". Der Stellenreport zeigt jährlich die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt für Gesundheit und Pflege auf und verdeutlicht damit graphisch, in welchem Bundesland in Deutschland momentan noch die meisten Arbeitskräfte gesucht werden. So wird auch klar, an welchen Stellen dringender Handlungsbedarf für die Gesundheitspolitik besteht.

In Hessen finden Fachkräfte die meisten Jobs

Fachkräfte der Psychiatrie und Psychologie sollten sich momentan in erster Linie für Hessen interessieren. In der Mitte Deutschlands sind 24 Stellenangebote pro 1 Million Einwohner in den einzelnen Arbeits- und Fachbereichen der Psychologie noch unbesetzt. Das sind fast doppelt so viele wie im bundesdeutschen Schnitt. "Erfreulich ist dagegen die Entwicklung in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein: 2012 waren die beiden Bundesländer noch Spitzenreiter auf der Suche nach qualifiziertem Personal. Im Jahr 2013 hat Rheinland-Pfalz den Bedarf an qualifizierten Kräften der Psychologie und Psychiatrie bereits um mehr als die Hälfte gesenkt. In Schleswig Holstein waren im Jahr 2012 noch 46 Stellen pro 1 Million Einwohner unbesetzt. 2013 waren es nur noch 14 freie Stellen, gerechnet auf 1 Million Einwohner. Damit liegt der ehemalige Anführer der Negativskala sogar unter dem Bundesdurchschnitt", lobt David Fickeisen.

Herausforderungen für Arzt und Politik

Gemeinsam mit seinem Team stellt David Fickeisen auf dem anstehenden DGPPN Kongress vor, wo die meisten und besten Jobs im Arbeitsbereich Psychologie noch zu haben sind. Zu den Top 3 gehören momentan Spitzenreiter Hessen, Brandenburg (22 Stellenanzeigen pro 1 Million Einwohner) und das Saarland (20 Stellenanzeigen pro 1 Million Einwohner). In Bundesländern wie Bayern, Berlin oder Baden-Württemberg verzeichnete kliniken.de im Jahr 2013 zwischen 14 und 15 Stellenanzeigen, gerechnet auf 1 Million Einwohner. "Natürlich hängt es immer auch von der Größe eines Bundeslandes ab, wie viele Ärzte gebraucht werden. Auch die demographische Struktur ist in jedem Fall interessant, die auch Leitthema des Kongresses sein wird. Welche praktischen Folgen das für den Arbeitnehmer hat und wo dieser die besten Jobchancen für sich nutzen kann - das werden wir persönlich in Berlin näher erläutern", schließt David Fickeisen.

In die Untersuchung der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation sind folgende Arbeitsbereiche mit eingeflossen: Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Gerontoneurologie, Gerontopsychiatrie und -psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder psychosomatische Medizin

Quelle: Kliniken.de (ots)

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