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Was Paare wissen müssen, wenn sie die jetzt rezeptfreie "Pille danach" nutzen

Archivmeldung vom 17.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Hartmut910 / pixelio.de
Bild: Hartmut910 / pixelio.de

Jetzt gibt es die "Pille danach" ohne Rezept in der Apotheke - eine Entscheidung, die ungewollte Schwangerschaften sicherer verhindern hilft. Frauen sind nun gefordert, sich gut zu informieren. Die beiden zugelassenen Substanzen sind Levonorgestrel und Ulipristal, erstere kann bis drei, die zweite bis fünf Tage nach dem Verkehr eingenommen werden.

Für beide gilt aber: "Die Wirkung ist umso sicherer, je früher das Präparat eingenommen wird", sagt Prof. Dr. med. Elisabeth Merkle, Frauenärztin in Stuttgart und Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Die Frau sollte über ihre Periode Bescheid wissen. Hat der Eisprung schon stattgefunden, nützen die Präparate nicht mehr, denn sie wirken, indem sie den Eisprung verhindern. Schaden können sie nach heutigem Wissen aber auch nicht. Sollte die Frau bereits schwanger sein, hat die Pille keinen Einfluss auf das Ungeborene. Im Zweifel können sich Frauen immer noch an den Frauenarzt wenden.

Quelle: Wort und Bild - Baby und Familie (ots)

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