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Ärztepräsident: Ärzte sollen Patienten nicht zu kostenpflichtigen Extrabehandlungen drängen

Archivmeldung vom 20.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Bundesärztekammer fordert die Ärzte zu mehr Zurückhaltung bei den so genannten Igel-Angeboten auf. "Ärzte dürfen ihre Patienten nicht zur Inanspruchnahme einer Leistung drängen und keine falschen Erwartungen hinsichtlich eines Behandlungserfolges wecken", sagte Kammerpräsident Frank-Ulrich Montgomery dem "Tagesspiegel".

"Für das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Ärzten ist ein fairer Umgang mit individuellen Gesundheitsleistungen unverzichtbar."

Die Individuellen Gesundheitsleistungen (kurz IGeL) sind Leistungen, die Ärzte und Psychologische Psychotherapeuten in Deutschland ihren gesetzlich krankenversicherten Patienten gegen Selbstzahlung anbieten können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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