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Magazin: Grippeimpfstoff wirkt schwächer als erhofft

Archivmeldung vom 02.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de
Bild: Thomas Siepmann / pixelio.de

Der Grippeimpfstoff dieses Winters wirkt offenbar schwächer als erhofft: Was die US-Seuchenschutzbehörde CDC für die USA bereits festgestellt hat, zeichnet sich laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins "Focus" nun ebenso in Europa ab. Den Angaben zufolge warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf auch für den alten Kontinent, dass innerhalb der vorherrschenden

Virus-Untergruppe mit dem Kürzel H3N2 ein "Drift" stattgefunden habe. Das bedeutet, dass sich der Subtyp und das entsprechende Impfvirus in entscheidenden Punkten voneinander unterscheiden.

In den USA berichteten die CDC, der Impfstoff wirke nur bei weniger als der Hälfte der Viren. Das für Infektionskrankheiten zuständige Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin rät Risikogruppen dennoch zur Impfung: Die Krankheit verlaufe gebremst, auch wenn der Schutz nicht zielgenau sei, berichtet "Focus" unter Berufung auf das RKI.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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