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Weser-Kurier: Antje Stürmann über illegalen Welpenhandel

Archivmeldung vom 12.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Wie wäre es mit einer Fahrt im dunklen Kofferraum? Hunderte Kilometer, Sie haben nichts zu trinken und zu essen, es stinkt erbärmlich. So geht es Welpen, die illegal aus osteuropäischen Zuchtfabriken nach Deutschland gebracht und hier verkauft werden. Und, man glaubt es kaum: Sie finden mehr Käufer denn je. In unserer Gesellschaft muss für manche auch das Hundebaby billig und schnell zu haben sein. Koste es, was es wolle. Fraglich ist, ob sich der neue Besitzer auch dann noch über das eingesparte Geld freut, wenn sein Tier verstört in der Ecke sitzt oder Tollwut hat.

Ein gesunder Vierbeiner nimmt Geld und Zeit in Anspruch. Es braucht mitunter Monate, bis man einen seriösen Züchter gefunden hat; einige Besuche, bis ein Tier ausgesucht, alle Papiere begutachtet und das Muttertier angesehen ist. Am Ende kostet das neue Familienmitglied eine Stange Geld: Bis zu 1000 Euro muss der Käufer zahlen - und das ist richtig so. Ein seriöser Züchter gibt viele Euro für gutes Futter, notwendige Impfungen und für Tierarztbesuche aus. Er investiert Zeit in seine Hunde und in ausführliche Ge-spräche mit dem Käufer. Wer weder Zeit noch Geld hat, sollte auf einen Hund verzichten.

Quelle: Weser-Kurier (ots)

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