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Neue OZ: Kommentar zu Manager Einkommen

Archivmeldung vom 23.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Fehlanreize, ungebremste Gier, schwere Fehlentscheidungen, mangelnde Kontrollen: Als hätte es all das in deutschen Unternehmen nicht gegeben, machen 15 Aufsichtsratschefs Stimmung gegen überfällige Gesetzesverschärfungen etwa bei Bonuszahlungen. Am liebsten wäre es ihnen offenbar, alles bliebe beim Alten. So viel Sturheit und Ignoranz suchen ihresgleichen.

Natürlich stellen die geplanten Änderungen tiefe Einschnitte in die Vertragsfreiheit von Unternehmen dar. Aber wie könnte es auch anders sein? Denn aus eigener Kraft haben sie es nicht geschafft, am kurzfristigen Erfolg ausgerichtete Vergütungen zu beseitigen und ausreichende Aufsicht zu organisieren.

Folglich muss die Politik ran, und sie ist gut beraten, ihre Pläne hartnäckig zu verteidigen. Denn in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt sich, welch fatale Folgen eine Marktwirtschaft mit zu schwachen Leitplanken hat: Es kommt unweigerlich zum Crash - und Generationen von Steuerzahlern müssen sich dann mühen, den Schaden zu bezahlen. Nach ihrer Freiheit fragt niemand. Stattdessen "befreit" man sie wie selbstverständlich von immer neuen Milliarden. Es darf deshalb nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben. Stattdessen muss alles getan werden, um mehr Verantwortung in den Unternehmen zu fördern und laxe Aufsicht zu beenden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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