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WAZ: Armstrongs Vermächtnis

Archivmeldung vom 27.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

"The Eagle has landed" - Der Adler ist gelandet, funkte Neil Armstrong am 20. Juli 1969 um 20.17 Uhr an die Kontrollstation Houston. Ein gewaltiges und riskantes Abenteuer war geglückt: die Landung auf dem Mond. Apollo 11 sollte der Welt zeigen, dass der amerikanische Wille das Unvorstellbare wahr machen kann. Dass mit Wissen und Wagemut alles möglich ist.

Durch den Erfolg von Apollo 11 wurde aus dem technologischen Wettrennen mit der Sowjetunion und aus der politischen Propagandaschlacht der konkurrierenden Systeme doch noch so etwas wie ein Traum. Die Faszination, dass erstmals ein Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt hatte, hielt die Welt in Atem und erstaunt bis heute. Armstrong und seine Crew wurden zu Helden. Ein großer Schritt für die Menschheit? Sachlich betrachtet war es das nicht. Die Menschen auf der Erde wurden dadurch nicht friedlicher, satter, zufriedener. Aber emotional war es ein großer Schritt: der vielleicht vorerst letzte große Beweis, dass himmelhohe Träume wahr werden können. Armstrongs Vermächtnis wirkt nach als Aufruf an die Menschen, ihre Neugier und ihren Mut nicht zu vergessen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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