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WAZ: Ein Ärgernis namens HSH Nordbank

Archivmeldung vom 14.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wer will da an Zufall glauben? Mitten im Kieler Koalitionspoker gelangen neue Details über skandalöse Geschäftspraktiken der HSH Nordbank ans Licht. Die Bank, die den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg gehört, fällt in der Finanzkrise durch besonders krasses Missmanagement auf.

Weder dem umstrittenen Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher noch dem relativ frisch gekürten Aufsichtsratschef Hilmar Kopper gelingt es, Ruhe ins Unternehmen zu bringen. Es häufen sich Indiskretionen, die ein überaus schlechtes Licht auf die Führungsebene der Bank werfen. Längst schaden die Eskapaden und Ränkespiele der gesamten Bankenbranche, die sich ohnehin mühsam gegen die Folgen der Krise stemmt. Gerade diese regional geprägte Bank hat auf unverantwortliche Weise im globalen Casino gezockt. Das ist umso ärgerlicher, da der Steuerzahler den Spieleinsatz beisteuern soll. Eine hilflose Politik darf nun wählen, ob ihr ein Ende mit Schrecken lieber ist als Schrecken ohne Ende. Das ist kein guter Einstand für den neuen und alten Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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