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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu neuen Weltbank-Richtlinien für Entwicklungsprojekte - "Fauler Kompromiss"

Archivmeldung vom 06.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

"Es ist eine der Nachrichten, die man eigentlich nicht glauben möchte. Da gibt sich die Weltbank, angestoßen durch Kritik an Menschenrechtsverletzungen bei den von ihr finanzierten Projekten, ein neues Regelwerk - und fast nichts wird besser.

Im Gegenteil: Statt unumstößlicher Standards für die Kreditvergabe zu formulieren, bleibt vieles in das Ermessen der Darlehensnehmer gestellt. Schlimmer noch, die Weltbank unterläuft sogar internationale Verpflichtungen.

Zweierlei hat den Reformprozess wohl scheitern lassen: der wachsende Einfluss von Schwellenländern, die eine konsequentere menschenrechtliche Verpflichtung scheuen. Und ein neuer Wettbewerber: Seit Anfang des Jahres macht die von China initiierte Asiatische Infrastruktur-Investmentbank der Weltbank global Konkurrenz. Im Geschäft mit Krediten sind da zu hohe Umwelt- und Sozialstandards von Nachteil."

Quelle: Frankfurter Rundschau (ots)

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