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Berliner Zeitung: Kommentar zu den Vorwürfen gegen Martin Schulz

Archivmeldung vom 24.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Weil der als Neuling wahrgenommene Martin Schulz den Sozialdemokraten so gute Umfragewerte beschert hat, tun sie in der SPD gern gelegentlich so, als sei er ein Mann ohne Vergangenheit. Das Problem ist nur: Schulz hat eine. Wenn man sich ansieht, was er für die Außenwahrnehmung des Europäischen Parlaments und der europäischen Idee getan hat, ist es auch eine, auf die er stolz sein kann. Gleichzeitig ist Schulz aber, was die Förderung eigener Mitarbeiter angeht, in seiner Zeit als Parlamentspräsident zumindest nicht zimperlich gewesen. .. War Schulz der einzige in Brüssel, der so gehandelt hat?

In Zeiten der großen Koalition dort wohl kaum. Doch das heißt nicht, dass sein Handeln in Ordnung gewesen ist - wobei es keineswegs allein auf die rechtliche Dimension ankommt. ...Gerade für den Gefeierten mag es nicht einfach sein zuzugeben, dass er nicht der Messias ist, sondern - ebenfalls biblisch gesprochen - ein Sünder. Doch in den wenigsten Fällen ist das Problem, dass ein Politiker Buße tut. Sondern, dass er sie zu spät tut.

Quelle: Berliner Zeitung (ots)

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