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Neue OZ: Dynamisch dank schwachem Euro

Archivmeldung vom 19.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Einen BMW zu besitzen ist für viele Autofahrer etwas Besonderes. Die Marke selbst nimmt für sich in Anspruch, ihren Kunden ein sportlich-dynamisches Image zu vermitteln. Deshalb sind die betagten Fahrzeuge mit dem weiß-blauen Logo im Jahr der Abwrackprämie nicht in heimischen Schrottpressen, sondern vorzugsweise bei jungen Heißspornen in Osteuropa gelandet.

Und aus demselben Grund sind die neuen Modelle der bayerischen Autoschmiede für viele Normalverdiener hierzulande so teuer, dass ihre Anschaffung trotz eines Staatsgeschenks von 2500 Euro unterblieben ist. Daher können BMW-Manager der Abwrackprämie nichts abgewinnen, im Gegenteil: Manch ein Kunde wird der Verlockung erlegen sein, die Prämie mitzunehmen und dabei gleich auf ein billigeres Modell der Konkurrenz umzusteigen. ´ Doch die private Klientel in der Heimat ist für Premium-Hersteller wie BMW eher zweitrangig. Viel stärker kommt es ihnen darauf an, inländische Firmenkunden und zahlungskräftige Käufer aus dem Ausland an sich zu binden. Vor allem Letztere sorgen in diesem Frühjahr für einen unerwarteten Exportboom der deutschen Autoindustrie, was auch mit der Schwäche des Euro zusammenhängt. Wohin die Griechenland-Krise langfristig führt, ist bislang kaum abzusehen. Auf kurze Sicht hat sie aber keineswegs nur negative Effekte auf unsere Wirtschaft.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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