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Neue OZ: Langfristig denken

Archivmeldung vom 14.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Gute medizinische Versorgung wird in Zukunft komplexer denn je. Angesichts der demografischen Entwicklung stehen die Krankenhäuser vor immensen Herausforderungen. Allein die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird sich einer Studie zufolge bis 2050 verdoppeln.

Andere Krankheiten wie Schlaganfall oder Herzinfarkt werden nach Hochrechnungen ebenfalls erheblich zunehmen.

Die Kliniken müssen sich für diese Veränderungen rüsten. Wichtig ist jedoch, dass ihnen die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Derzeit hangeln sich die Häuser mit ihren Finanzierungsplänen von Jahr zu Jahr und wissen teils selbst im Herbst noch nicht, was das nächste Jahr bringt. Die Realität entspricht seit Längerem nicht mehr dem Idealbild der dualen Finanzierung von Bundesländern einerseits und Krankenkassen andererseits.

Wenn kleine Kliniken um ihre Existenz bangen und große immer erfinderischer werden, um zu sparen, ist es wichtig, dass das Gebot der Wirtschaftlichkeit nicht zu sehr im Vordergrund steht. Das wird auch jeder Beitragszahler so sehen - spätestens dann, wenn er selbst krank ist.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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